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Das Geheimnis des kürzesten Weges Das Geheimnis des kürzesten Weges

Ein mathematisches Abenteuer

Peter Gritzmann und René Brandenberg

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Pressespiegel
Pressespiegel in Zitaten und Online Rezensionen

Fernsehen

Sendung "alpha-Forum" auf Bayern-alpha - Auszug aus dem Gespräch von Reinhold Gruber mit Peter Gritzmann, 6.11.2002:

Gruber
"Kann es sein, dass es die Erinnerung an diesen Computer war, die Sie bewogen hat, gemeinsam mit einem Co-Autor das Buch mit dem Titel 'Das Geheimnis des kürzesten Weges' zu schreiben? Darin geht es um die Geschichte eines 15-jährigen Mädchens, das von seinem Vater einen Computer geschenkt bekommt. Dieser Computer hat aber überraschenderweise ein Eigenleben, denn in ihm steckt eine Person namens Vim, also 'virtual man'. Hatten diese Erinnerungen daran, wie Sie damals durch diesen Lehrer, durch diesen Computer in dieses Gebiet hinein kamen, etwas mit der Motivation zu diesem Buch zu tun?"
Gritzmann
"Eigentlich nicht, ... Dieser Computer ... ist nur ein Medium, um Ruth, unserer Protagonistin, und ihrem Freund Jan die Möglichkeit zu geben, Fragen zu stellen, Fragen beantwortet zu bekommen, Internetseiten aufzurufen, Demonstrationsspiele im Internet zu sehen, die auf die Mathematik hinführen. ... Wir versuchen in diesem Buch, die Probleme der Routenplanung aufzugreifen, die eigentlich jedem täglich, wenn er mit der Bundesbahn oder dem Auto fährt, begegnen, die Teil unserer Chipindustrie geworden sind, die für archäologische Funde wichtig sind usw. ... Wir wollen aber nicht nur vorführen, dass da Mathematik dahinter steckt, sondern wollen diese Mathematik auch wirklich machen in diesem Buch."

Allgemeine Presse

Christoph Pöppe im Spektrum der Wissenschaft, Juni 2002: "... Das ist eine wundervoll lockere Einführung in ein Stück Mathematik, das mit dem Stichwort 'Graphentheorie' nur ungefähr einzugrenzen ist. Ein Graph, das sind irgendwelche Dinge (die 'Knoten') mit irgendwelchen Verbindungen (den 'Kanten') zwischen Ihnen. Wo die Knoten und Kanten liegen ist völlig unerheblich, und was sie zu bedeuten haben? Jeder hat die Freiheit, in diese abstrakten Strukturen das hineinzuinterpretieren, was seinem Problem entspricht, und flugs landet man bei sehr konkreten Anwendungen: wie findet der Postbote, der Mülllaster und der sprichwörtliche travelling salesman die kürzesten Wege, ihre jeweiligen Aufgaben zu erledigen? ... Die Figuren der Geschichte sind sehr auf den Zweck des Buches hin konstruiert und völlig unglaubwürdig; aber irgendwie stört das gar nicht. ..."

Mathematisches Modellieren - Neue Zürcher Zeitung, 30. April 2002: "... Da haben sich zwei Autoren etwas ganz originelles ausgedacht. Mittels eines imaginären Dialogs zwischen einem 15-jährigen Mädchen und einem sprechenden Computer wird der Leser in die Grundlagen der mathematischen Modellierung eingeführt. Dabei geht es um wirkliche Probleme, die - ausgehend von einer ganz alltäglichen Frage – im Laufe der Gespräche immer mehr in eine mathematisch fassbare Form gebracht werden. Dieser kreative Teil der Mathematik fehlt oft in herkömmlichen Schulbüchern, wo Textaufgaben schon in der passenden Form dargestellt und nur noch rechnerisch gelöst werden müssen. ..."

Abenteuer - Neue Presse, 1. Februar 2002: "... Das ist ein Buch, dass Schülern den Spaß- und Spannungsfaktor an der Mathematik zurückbringt. Darüber hinaus erklärt es auch jedem Nichtmathematiker anschaulich und korrekt die Geheimnisse der Routenplanung. Wer sich also früher in der Schule mit Mathematik schwer getan hat, auch dem sei dieses Buch empfohlen. ..."

Karriere als Mathematik-Abenteuer - Siegener Zeitung, 7. Januar 2002: "... Das Buch durchleuchtet das 'Abenteuer Mathematik' auf detaillierte aber durchaus unterhaltsame Weise und richtet sich an ein breites Publikum. ..."

Fachpresse

Das Geheimnis eines kurzen Weges zur Mathematik, ein unkonventionelles Fachbuch aus didaktischer Sicht - Lisa Hefendehl-Hebeker in Journal für Mathematik-Didaktik 3/4, 2003: "... [Der Leserkreis] reicht von mathematisch begabten Schülerinnen und Schülern, die geeignete Literatur zwischen Schule und Universität suchen, über interessierte Laien, die sich ein Bild von einem Zweig zeitgenössischer Mathematik machen möchten, bis zu Fachkollegen und -kolleginnen, die sich auf kurzweilige und doch substantielle Weise über ein neues Teilgebiet ihres Faches informieren möchten.
Diese Reichweite verdankt es der Tatsache, dass es in Schichten konzipiert ist, die gute Jugendbücher oder überhaupt gute Literatur auszeichnen. ..."

Wolfgang Domschke in OR News - Nr. 18, Juli 2003: "... Das Buch ist geeignet, fachfremde Personen spielerisch und leicht verdaulich an Fragen der Graphentheorie und des Operations Research heranzuführen. Wie man ferner an der stellenweise ausführlichen Besprechung erkennt, enthält es Passagen, die auch für den OR-ler informativ und spannend sind. Die Lektüre hat mir Spaß bereitet. Man kann das Buch am Schreibtisch, am Strand oder in der Badewanne lesen. Ich habe ein kleines Paket geordert, um die Exemplare an Studierende, Skatbrüder, Oma und Opa (meiner Kinder) zu verschenken. Es ist eine Werbung für unser Fach. ..."

Ingo Wegener in Informatik Spektrum, 16. Dezember 2002:
"... Das Buch ist ein Genuss nicht nur für diejenigen, die mit den Themen erstmalig in Berührung kommen. Studierende können einen Zugang zum Gebiet effiziente Algorithmen gewinnen und auch Erfahrene werden die Zeit, in der sie das Buch in Händen halten, nicht bereuen. Wir aus der Informatikgemeinde sollten den Autoren den Untertitel "ein mathematisches Abenteuer" für zentrale Informatikthemen verzeihen und das Buch kaufen, lesen und auch verschenken. ..."

Provokanter Zahlenjongleur - Gabriela Greeß in VDI-Nachrichten, 21. Juni 2002: "... Und beweist anschaulich mit farbigen Grafiken, dass wir selbst in unserem Hirn die Vorlagen für vernetztes Denken tragen und sie eigentlich nur aktivieren müssten. ... Der Leser wird angesteckt ..."

Rainer Burkard in Internationale Mathematische Nachrichten, April 2002: "... Zahlreiche im Text eingestreute Hinweise auf interessante Web-Seiten, viele nette Abbildungen und Anekdoten lockern die Mathematik auf und machen dieses Bändchen zu einem Vorreiter im Bemühen, die Mathematik der Jugend näher zubringen und ihr ungeheures Anwendungspotential aufzuzeigen. ..."

Jonathan Göke in DMV-Mitteilungen, Februar 2002: "... Das Besondere an dem Buch ist jedoch, wie versucht wird, den Leser mit einzubeziehen und zum Weiterarbeiten zu motivieren. Man kann fast alles ... im Internet nachlesen und ausprobieren; die Links stehen immer direkt im Text. Wenn man das ausprobiert hat, weiß man auch, was man vorher für ziemlich verwunderlich gehalten hat: Routenplanung kann wirklich Spaß machen! ..."

Barbara Langfeld im Zentralblatt für Didaktik der Mathematik - Vol. 34, April 2002: "...die Intention des Buches ... eine moderne Mathematik vorzu­stellen, in der es etwas zu tun und auch viele offene Fra­gen gibt, eine Disziplin, in der auf Englisch und im Inter­net kommuniziert wird, in der echte (und lebende) Men­schen vorkommen und die international ist - kurz: Ein möglichst realistisches Bild der Wissenschaft Mathematik zu zeichnen. Dieses Ziel haben die Autoren sehr weit verwirklichen können, insbesondere ist es ihnen gelun­gen, den Leserinnen und Lesern einen Einblick in die Arbeitsweisen der Mathematik zu geben, wie beispiels­weise exploratives Vorgehen, Modellierung, Reduktion oder Einschränkung von Problemen (aber auch deren Erweiterung) und mathematisches Beweisen. ..."

Das Gymnasium in Bayern - Zeitschrift des Bayerischen Philologenverbandes, März 2002: "... Mit vielen Hinweisen auf das Internet und interesante Seiten, die das Buch ergänzen, wird nicht nur Ruth, sondern auch der Leser auf ein Teilgebiet der Mathematik gelenkt, das weitgehend ein Schattendasein in der Schule fristet. ..."

H.R. Schneebeli in Elemente der Mathematik, Januar 2002: "... Der Text ist spannend aufgebaut, auch für ein jüngeres Publikum leicht lesbar geschrieben und er bietet tatsächlich eine schülerfreundliche Einführung in die Algorithmik verbunden mit Graphentheorie. Dabei kommen die einschlägigen Grundprobleme ausführlich zur Sprache und neben dem rein fachlichen kommt auch der menschliche Faktor ins Spiel, sei es über biographische Notizen, die eingeflochten werden, sei es über die eingeflochtene Rahmenhandlung. ... Da würde ich gerne hoffen, dass Ruth einmal als Lehrerin den Mathematikunterricht so reformieren wird, dass er 'für alle Schülerinnen und Schüler' genau so attraktiv und spannend, informativ und leicht fasslich vermittelt wird, wie dies mit Vim, der virtuellen Lernmaschine, Ruth und Jan gelingt. ..."

Günter Ziegler in DMV-Mitteilungen, April 2001: "... Ein ungewöhnliches Mathematik-Buch ... Ein spannendes und lohnendes Experiment ..."

Online Rezensionen

Gabi Neumeyer für Amazon.de Pfeil: "... Wer Mathematik seit der Schule für völlig weltfremd gehalten hat, wird mit diesem Buch eine Überraschung nach der anderen erleben. Es ist voller Mathematik -- und gleichzeitig geht es um handfeste Themen: Routenplanung, die Organisation einer Rocktour, die Chronologisierung achäologischer Funde, die ideale Planung der Tour eines Postboten und vieles mehr. Und alles fängt mit einer einfachen Frage an: Wie findet man den kürzesten Weg? Die Helden dieses Buches: die 15-jährige Ruth und VIM, ein verblüffendes neues Computerprogramm, mit dem Ruth die Welt und damit auch die dahinter stehende Mathematik erkundet. Im Dialog mit VIM erfährt Ruth nach und nach, dass die Suche nach dem kürzesten Weg nicht nur ein Problem ist, das Routenplaner lösen müssen: Organisatoren aller möglichen Veranstaltungen, Architekten, die Müllabfuhr und sogar Ruth selbst mit ihrer Schwimmmannschaft können von der Mathematik profitieren. Graphen, Algorithmen, Heuristik -- hier geht es schnell sehr detailliert zur mathematischen Sache. Das Buch bietet keineswegs leichte Lektüre; mitdenken ist erforderlich. Aber die Autoren haben eine hervorragende Art gefunden, ihr Thema anschaulich und leicht verdaulich zu präsentieren: Ruth, VIM und später auch Ruths Freund Jan diskutieren den größten Teil des Buches miteinander. Das Buch ist überwiegend als Dialog geschrieben und damit fürs Lernen ideal, das ja im Wesentlichen aus Frage-Antwort-Prozessen besteht. Sehr geschickt werden in diesem Buch Farben eingesetzt: Die Illustrationen werden durch Farben übersichtlicher und leichter verständlich, und durch verschiedenfarbige Anführungsstriche schaffen es die Autoren, in den Dialogen unauffällig deutlich zu machen, wer gerade spricht. Dieses Buch ist mit seinen Webseiten-Empfehlungen up to date, es behandelt sein Thema lebensnah, setzt Farbe und Abbildungen geschickt ein und ist auch für Jugendliche verständlich und interessant, weil die trockene Mathematik in eine Geschichte eingebettet wird. Man wundert sich nur ein wenig, dass zwei frisch verliebte Fünfzehnjährige so viel Zeit damit verbringen, mit einem Computerprogramm zu diskutieren. ..."

Catharina Stroppel für Wissenschaft Online Pfeil: "... Selbst mit Internet unerfahrene LeserInnen? fühlten sich zu Nachforschungen aufgefordet und waren über ihren Erfolg begeistert ..."

P.M.-Magazin Pfeil: "... Mathe ist cool! ... das ist in etwa die Botschaft dieses Romans zweier deutscher Mathematiker. Die romanesken Verwicklungen halten sich in Grenzen, denn den Autoren ging es um eine lebendige, anschauliche und verständliche Darstellung der angewandten Grafentheorie: Wie bestimmt man den kürzesten Weg zwischen zwei Punkten, auf einer komplizierten Route, auf der Oberfläche von Polyedern oder bei der Lösung von Denksportaufgaben? Selten hielten wir ein derart liebevoll gestaltetes Buch in Händen. Alle Dialog-Sequenzen von Ruth, der Heldin wider Willen, sind in roten Anführungszeichen gekennzeichnet. So verfahren die Gestalter mit allen, immer farbigen Abbildungen: Mit großer Liebe zum Detail werden abstrakte Konzepte anschaulich und verständlich. Ein mit Liebe zum Detail und an den Bedürfnissen des Lesers orientiertes, schönes Buch, nicht nur für coole Mädels. ..."

Martin Aigner für mathematik.de Pfeil: "... Und schon sind wir mittendrin in einer wundersamen Tour durch die Welt auf der Suche nach dem kürzesten Weg. Ruth erfährt von Vim, was Routenplanung mit Satellitenübertragung und Handys zu tun hat, über Schachprobleme und das Münchner U-Bahn-Netz wird diskutiert, weiter geht's von der Müllabfuhr zum Chinesischen Postboten, von platonischer Liebe und gierigen Algorithmen ist die Rede, und schließlich steigt sie mit Freund Jan in das Problem des Handlungsreisenden ein und erfährt staunend, was das mit dem Windows Minesweeper zu tun hat und mit der Datensicherheit und ..."

Christian Holzmann für JuLit? Deutsch, April 2002: "... Was sich ganz harmlos anhört, wird sehr rasch zu einem aufregenden Buch über Routenplanung ... Die Autoren, Spezialisten für diskrete Mathematik, bleiben zwar in ihrem Stil bisweilen platonisch-hölzern (ach ja, die platonischen Körper kommen natürlich auch vor), aber insgesamt vermitteln sie ein recht lebendiges Bild ihrer Materie und schaffen es wirklich, mathematische Probleme so im Alltag zu verankern, dass der wahren Faszination für Mathematik auf die Sprünge (mit und ohne Warnsdorff) geholfen werden kann, ..."

Kritiker Matroid auf matheplanet.com Pfeil, Dezember 2001: "... Meine Tochter sagt, dass das Buch stets die Fragen beantwortet, die sich ihr beim Lesen stellen. Insbesondere überbrückt es angemessen und anscheinend mühelos die Wissenslücken, die eine 15-jährige in bezug auf anspruchsvolle Mathematik haben muss. Auch die hervorragende Aufmachung mit vielen Beispielen und Abbildungen ist ein echter Anreiz zum Lesen. ..."
Topic revision: r18 - 02 Mar 2012 - 09:30:21 - UnknownUser
 
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